Die Pläne der Deutschen Fußball Liga DFL nach denen die Spiele der 1. und 2. Bundesliga über das gesamte Wochenende verteilt stattfinden sollen (mit Anstoßzeiten ab 12.30 Uhr) haben die reisefreudigen und stadionbesuchenden Fans der Profivereine auf die Palme gebracht: unter dem Slogan und der Webseite "Kein Kick vor zwei" werben sie um fanfreundliche Anstoßzeiten und wettern gegen das Diktat der Fernsehsender.
Das Thema betrifft in erheblichem Maße auch den Jugend- und Amateursport: viele Zuschauer dürften sich gegen das A-Jugend-Spiel auf dem heimischen Sportplatz und für das Spitzenspiel der 1. Bundesliga entscheiden wenn es (was zwangsläufig der Fall sein muss) zu Überschneidungen kommt. Bisher wurden die unteren Ligen durch Absprachen der Anstoßzeiten geschützt, künftig scheint dies nicht mehr der Fall zu sein. Grund genug für den Amateurfußball wachsam zu sein und die eigenen Interessen bei DFL und DFB lautstark zu vertreten!
Oh, da muss ich mich gleich für den reißerischen Titel entschuldigen: wir möchten niemanden, auch keine Fußballer, blinde Hühner nennen, nur weil sie nach 217 Gegentoren in 10 Spielen nun auch ein eigenes Tor geschossen haben! Das war nie beabsichtigt, vielmehr wollen wir die Kicker vom 1. FC Germania 08 Forchheim und speziell Patrick Hinz für das Tor gegen den TSV Vestenbergsgreuth (haben die nicht mal die Bayern im Pokal verkloppt?) hochleben lassen und ihnen zurufen: Da ist noch alles drin! Da geht noch was! Das wird noch ne ganz enge Kiste!!
Wir freuen uns mit und grüßen herzlich,
die Spielerkabine
Auf vielfachen Wunsch haben wir die Möglichkeit geschaffen, dass eine Mannschaft von mehreren Admins verwaltet werden kann. Das läuft nun so: der bisherige Administrator einer Mannschaft fügt die Person in die Mannschaft ein, die ebenfalls Admin werden soll. Nach seiner Aufnahme in die Mannschaft erscheint auf der Mannschaftsseite rechts neben dem Profilbild ein goldener Orden am roten Band, mit dem Klick darauf kann man die entsprechende Person zum Admin erheben.
Klingt einfach, ist einfach, und erleichtert Euch hoffentlich künftig die Administration Eurer Mannschaften.
Der Ansturm auf die Kabine ist groß. Immer mehr von Euch wollen auch dabei sein.
Das finden wir natürlich toll! Leider leiden unsere Server deswegen momentan an chronischer Überlastung.
Wir arbeiten natürlich jede freie Minute die wir haben daran, die Server wieder fit zu kriegen, damit sie den Aufstieg in die nächste Leistungsliga verkraften.
Da wir die Kabine aber neben unseren hauptberuflichen Jobs betreiben, können wir leider nicht so viel Zeit in die Lösung der Probleme stecken, wie wir gerne würden. Es wird also noch ein wenig dauern, bis wir das in den Griff bekommen haben.
Wir werden Euch informieren, sobald die Kabine wieder rund läuft und bitten Euch bis dahin die Verzögerungen zu entschudigen!
Bis dahin erstmal vielen Dank für Euer Interesse an SPIELERKABINE.net
Ortstermin Dortmund-Brackel, Trainingsgelände von Borussia Dortmund: auf Einladung von Nike sitze ich mit Jürgen Klopp, Florian Kringe und einigen wenigen Medienvertretern zusammen, um über Fußballtraining zu diskutieren. Anlass ist die Vorstellung des Nike-Bootcamps, ein interaktiver Trainingsplan mit dem ambitionierte Fußballer im Einzeltraining an ihrer Kraft, Schnelligkeit und Technik arbeiten können.
Die wichtigste Nachricht zuerst: individuelles Training lohnt sich! Kloppo rechnet hoch, dass, wenn man zusätzlich zu den bei kleineren Vereinen üblichen „1-2 Trainingsterminen pro Woche“ individuelle Extraschichten einlegt, man etwa „gegenüber 80% der anderen Spieler einen Vorteil hat“. Viele Spieler würden aufgrund körperlicher Defizite den Sprung in den nächst höheren Bereich nicht schaffen, deshalb seien solche Maßnahmen fast notwendig.
Auch Florian Kringe stimmt ein: „Ich habe in allen Jugendnationalmannschaften gespielt, und überall waren hochgelobte Talente dabei. Wer aber nicht bereit war sich zu quälen, war schnell weg vom Fenster.“ Für Kringe, den Klopp mal eben als den „stärksten beidfüßigen Spieler seit Andy Brehme“ bezeichnet, ist eine gute Physis die wichtigste Grundlage als Spieler: „Ich bin nicht so schnell wie der Kuba, nicht so technisch versiert wie der Hajnal, da muss ich mein Spiel einfach über hohen körperlichen Einsatz führen.“ Rums, wieder ein Argument für individuelles Training. Es muss also was dran sein, zumal auch Klopp sich rückblickend als völlig talentfreien Kicker sieht, der nichts konnte „außer Laufen“. Hm, hätte ich damals vielleicht auch ein bisschen mehr trainieren sollen? Nun ja, zum Fußballstar reicht es mir jetzt eh nicht mehr. Werd ich halt Rockstar…
Erwähnens- und lobenswert ist noch, dass die paar Buckleys, Sahins und andere mir mehr oder weniger bekannte BVB-Spieler, denen ich auf dem Trainingsgelände begegnet bin, fast alle Zeit für ein kurzes Hallo und ein freundliches Zunicken hatten, das hatte ich nicht unbedingt erwartet!
Danke an Nike für die Einladung, vielleicht geh ich mein Bootcamp ja doch noch an…
Oh Freude - ein neues Feature in der Spielerkabine! Wir haben unseren Mannschaftskader-Generator bzw. unser Mannschaftskader-Widget (für viele ein sehr unbekanntes Wort) an den Start gebracht. Mit diesem ist es für Webmaster möglich, die Programmierung und Pflege der Mannschaftskader-Seite auf ein Minimum zu reduzieren: Der Webmaster muss nur ein paar Zeilen Code in seine Mannschafts-Webseite einfügen, die notwendigen Daten wie Fotos und Informationen über die Spieler stellen diese selbst ein.
Es gibt zwei Möglichkeiten an das Widget zu kommen: ist Eure Mannschaft bereits angelegt, dann geht auf die Profilseite der Mannschaft und klickt auf "[Mannschaftsname] für meine Homepage". Ist Eure Mannschaft noch nicht angelegt, dann findet Ihr unter www.spielerkabine.net/mannschaftskader alles was Ihr braucht.
Wir sind auf Feedback gespannt, gerne auch hier im Blog.
Der Mannschaftskader-Generator:
Das Widget im Einsatz auf der Seite des SV Viktoria
als jüngster Neuzugang zum Team der Spielerkabine möchte ich kurz die Gelegenheit ergreifen mich vorzustellen: Ich bin Boris und ing. info. dipl. EPF - Computerfuzzi also. Ab sofort werde ich den Jungs beim Um- und Weiterbau der Kabine zur Seite stehen.
Mit meinem anderen Projekt FootieFox habe ich mich bereits einige Jahre mit den Profiligen beschäftigt. Jetzt bin ich gespannt auf den basisnahen Amateursportbereich und freue mich sehr auf auf die Zusammenarbeit mit dem Team von Deutschlands coolstem Sportlernetzwerk: "Des sin Gefühle, wo man schwer beschreibe kann."
Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg hat ihre Publikation “a digital lifestyle - leben und arbeiten mit social software” nicht nur auf Papier, sondern auch im Internet veröffentlicht.
Dort finden sich neben einem Artikel, den Olli und ich verfasst haben,auch viele weitere, interessante Beiträge rund um das Thema, wie das “web2.0″ in den Alltag Einzug gehalten hat und immer noch hält.
Wer sich also über den Wandel der Internetnutzung oder vielleicht die Social Software Szene im Südwesten Deutschlands informieren möchte, sollte mal einen Blick riskieren.
Dass sich Spieler und Verwantwortliche schon mal vom Schiedsrichter verschaukelt fühlen ist in den Fußball-Ligen der Republik nichts besonderes. Wenn aber der Schiri nach einem Punktspiel klagt, er fühle sich von den Spielern "verarscht" - dann ist wohl was im Busch! So geschehen in der Kölner Kreisliga D. Dort lag der SV Rheinkassel-Langel II vor dem letzten Spieltag auf Platz 3, punktgleich mit dem Zweiten Germania Nippes , dessen Aufstieg (Platz 2 reicht zum Aufstieg) bei einer um 37 Toren besseren Tordifferenz ziemlich voraussehbar war, Nippes musste ja nur gewinnen. Das taten sie auch, und zwar gleich mit 10:0. Was die Spieler nicht wussten: zeitgleich siegte Rheinkassel beim DJK Löwe II mit 54:1 (13:0) - ein Schelm wer Böses dabei denkt! Was auch immer die Spieler des DJK Löwe geritten haben mag: sie können sich mit keinem Bein gegen die Niederlage gewehrt haben, sonst kommt solch ein Ergebnis wohl kaum zustande. Denselben Verdacht hegen die Verantwortlichen in Köln. Kreisspielausschuss-Vorsitzender Hermann-Josef Schmidt spricht von "unsittlichem Verhalten" und hat den Fall an die zuständige Spruchkammer des Fußballkreises Köln gegeben, Nippes hat eine Infoseite eingerichtet.
Ob den Rheinkasselern (Rheinkasselanern?) der Aufstiegssekt nachträglich im Hals stecken bleibt wird man abwarten müssen, aus neutraler Sicht bleibt festzuhalten: unsportliches Verhalten, aber eine schöne Geschichte