Trainingsübung von Ralf Rangnick

Ralf Rangnick: 2 gegen 1 plus 2 gegen 2

Diese Trainingsübung wurde uns zur Verfügung gestellt von www.fussballseminar.de.


Erstellt mit easy Sports-Graphics (www.sportgrafiken.de)

Organisation:
In einer Spielfeldhälfte sind in der Nähe der Strafraumecken Rechtecke 10m x 15m aufgebaut. An der Startlinie stehen Spielerpaare mit jeweils einem Ball. Die Abwehrspieler erwarten einen 2 gegen 1 Angriff. An der Strafraumlinie wird 2 gegen 2 auf ein Tor mit Torwart gespielt. Insgesamt sind 10 Angreifer, 8 Abwehrspieler und 1-2 Torhüter an der Trainingsform beteiligt.

Ablauf:
Die Angreifer A1 und A2 beginnen mit einem 2 gegen 1 im Rechteck gegen B1 (1, 2). Dabei dürfen sie nur nach vorne spielen. Die Endlinie des Rechtecks muss mit einem Pass zum Partner überspielt werden (3). Der annehmende Spieler dribbelt kurz auf die Grundline zu (4) und passt zu einem sich freilaufenden Partner im Strafraum (5), der dann möglichst schnell mit einem Torschuss abschließt (6). Der Verteidiger darf nur bis zum Strafraum nachsetzen.

Variationen:

  • Die Endlinie muss überdribbelt werden
  • Nur  2 Kontakte sind erlaubt

Tipps und Hinweise:

  • Die Spieler lernen 2 gegen 1-Situationen zu schaffen und schnell zu nutzen.
  • Jeder Angriff sollte so schnell wie möglich abgeschlossen werden (schnelle Pässe, wenig Kontakte, zielstrebig nach vorne spielen).
  • Schneller Wechsel nach jedem Angriff (neues Angreiferpaar auf der rechten Seite, Wechsel der Verteidiger.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

bisher 2 Kommentare 30. September 2009 Hendrik

Witzige Image-Kampagne für Amateurverein TuS Haltern

Mit einer ungewöhnlichen Image-Kampagne macht derzeit die TuS Haltern auf sich aufmerksam. Unter dem Slogan “Tu´s, Haltern!” wurden für den Verein aus Westfalen Plakate, Videos sowie eine neue Internetseite erstellt, die stark an Kampagnen des Vereins-Ausrüsters Nike erinnern. Nur dass anstatt Cristiano Ronaldo die Bezirksliga-Kicker der TuS zu sehen sind.

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Hinter dieser Kampagne steckt ein neues Marketing-Konzept für den Gesamt-Verein, das von Christoph Metzelder, Verteidiger bei Real Madrid, angekurbelt wurde. Metzelder will seinem Stammverein, der auch andere Bundesliga-Spieler wie Benedikt Höwedes (Schalke 04) oder Sergio Pinto (Hannover 96) hervorgebracht hat, zu einem professionellen Fundament verhelfen und ihm die Möglichkeit bieten, sich nachhaltig weiter zu entwickeln.

Solche Kampagnen sind gut für dem Amateurfußball, weil sie Aufmerksamkeit schaffen und die vermeintlichen Mittelklasse-Kicker mal so darstellen wie die ganz Großen – und siehe da, sie sehen eigentlich genauso aus wie die Großen! Klar ist natürlich, dass solche Aktionen Geld kosten, die einem Verein normalerweise nicht zur Verfügung stehen. Da kann ich nur sagen: gut dass es die Spielerkabine gibt, die ist kostenlos und macht letztlich dasselbe wie die beschriebene Kampagne, nämlich den Amateurfußball so attraktiv und lebendig darstellen wie er ist.

Wir werden Euch über die Entwicklung auf dem Laufenden halte(r)n.

jetzt kommentieren? 22. September 2009 Hendrik

“Iron Maik” im Interview bei SportMix

sportmix_titelblattMaik Franz vorzustellen wird, denke ich mal, kaum nötig sein. Der Abwehrspieler des Karlsruher SC hat sich in den letzten Jahren durch konstante Leistungen, vor allem aber durch sein emotionales Auftreten einen Namen gemacht (unvergessen seine verbalen Scharmützel mit VfB-Stürmer Mario Gomez!). Aufgrund einer langwierigen Verletzung war er zuletzt etwas aus dem Rampenlicht verschwunden und konnte seinem Verein im Kampf gegen den Abstieg nicht helfen, steht aber kurz vor seiner Rückkehr auf den Platz.

Im Vergleich zur bundesweiten Bekanntheit von “Iron Maik” ist die Wochenzeitung SportMix eher eine regionale Größe. Der Claim “Wöchentlich – Regional – 100% Sport” sagt aus worum es bei SportMix geht: wöchentlich wird über den Amateurfußball in der Region Karlsruhe und Bruchsal sowie den Jugendfußball berichtet. Auch andere Sportarten wie Handball haben in SportMix ihren festen Platz.

Nun hat SportMix Maik Franz als Interviewpartner gewinnen können. Herausgekommen ist ein sehr spannendes Interview, in dem Franz von den Mühen der Reha berichtet und dem Leid, im Abstiegskampf seiner Mannschaft zum Zuschauen verdammt zu sein. Sehr lesenswert!

jetzt kommentieren? 04. Mai 2009 Hendrik

Streit um den Amateurfußball im Internet

Das Internet hat die Montagsausgabe der Lokalzeitung als wichtigste Informationsquelle für den Amateurfußball längst abgelöst. Auf vielen Online-Portalen informieren sich Jugend- und Amateurkicker bereits kurz nach Spielschluss über Endergebnisse, schreiben Spielberichte, tauschen sich über das Spielgeschehen aus und laden Fotos und Videos hoch. Den Sportlern gefällt´s – den Fußball-Verbänden nicht: sie fürchten die Konkurrenz alternativer Anbieter von Amateursport-Portalen.

Am besonderen Fall der Videos von Amateurfußballspielen ist ein Streit um die allgemeine, fast philosophische Frage “Wem gehört der Amateurfußball?” entflammt. Nachdem das Internet-Portal www.hartplatzhelden.de über viele Monate hinweg erfolgreich die schönsten Szenen aus ganz Fußball-Deutschland zusammengetragen und zur Ansicht bereit gestellt hat, klagte 2008 der Württembergische Fußballverband (WFV) auf Unterlassung. Begründung: nur der Verband als Ausrichter und Organisator habe die Rechte an Bewegtbildern aus seinen Ligen. Kommerzielle “dritte” Anbieter dürften an den von den Verbänden erbrachten Leistungen nicht partizipieren.

Die Hartplatzhelden als beklagte Partei sehen das anders: „Wir sind der Meinung, dass Amateurfußballer das Recht haben, dort ihre Videos zu zeigen, wo sie es möchten“, sagt Hartplatzhelden-Gründer Oliver Fritsch und verweist auf die Steigerung der Attraktivität des Amateurfußballs, die Seiten wie hartplatzhelden.de bewirken: “Der Fußball ist auch deswegen so groß geworden, weil über ihn geredet, berichtet und gesendet wurde. Weil er geschaut und weil über ihn gelesen wurde. Verbreitung lautet das Zauberwort.” Die Häufigkeit der Aufrufe der besten Videos auf hartplatzhelden.de (über 30.000 Aufrufe) zeigt, dass es dem Portal sehr wohl gelingt, dem Amateurfußball eine Öffentlichkeit zu verschaffen.

Im Grunde wollen auch die Landesverbände, für die der WFV diesen Rechtsstreit stellvertretend führt, die Attraktivität ihrer Ligen steigern und die Berichterstattung verbessern, nur: sie wollen das gerne exklusiv tun, um ihre eigenen Portale besser vermarkten zu können. Da das “kommerzielle” (sind die Verbände denn nicht kommerziell?) Angebot der Hartplatzhelden gut gemacht ist und den Planungen der Verbände im Weg steht wurde also versucht, mit rechtlichen Mitteln gegen sie vorzugehen, bisher mit Erfolg: Das Oberlandesgericht Stuttgart gab dem Fußballverband bereits in zweiter Instanz Recht.

Interessant waren die beinahe gleichlautenden Reaktionen der Kontrahenten: einen „klaren Sieg für den Amateurfußball“ sah WFV-Präsident Herbert Rösch, einen “schwarzen Tag für den Amateurfußball” der Hartplatzhelden-Blog. Stellt sich die Frage: wer ist eigentlich dieser “Amateurfußball”? Und: was will der Amateurfußball, bzw. was ist gut für ihn? Ist es gut, dass Portale wie Hartplatzhelden oder SPIELERKABINE.net über den Amateurfußball berichten und ihm eine größere Aufmerksamkeit verschaffen, so wie das die Tageszeitungen von jeher tun? Oder sollen die Verbände als Ausrichter der regionalen Ligen das Thema Amateurfußball im Internet selbst in der Hand haben?

Die Frage geben wir gerne an Euch weiter:

Unbeantwortet bleibt noch die Frage nach dem Prozessgewinner, denn die Hartplatzhelden werden den entscheidenden Gang vor den Bundesgerichtshof antreten. Wer sie dabei unterstützen möchte kann unter http://www.hartplatzhelden.de/spenden/ helfen, die Kriegskasse, die schon sehr gelitten hat, etwas aufzufüllen.

bisher 1 Kommentar 28. April 2009 Hendrik

Wer mag Ribéry die Hacken zeigen?

Ein spannender Wettbewerb für Nachwuchsfußballer läuft seit dem Osterwochenende in 5 europäischen Ländern: “Le Duel – Du gegen Ribéry”. Dabei versuchen Nachwuchsfußballer, schnellstmöglich einen Geschwindigkeits-Parcours zu absolvieren, natürlich mit dem Ball am Fuß. Ein System von Lichtschranken bemisst die Zeit, die die Teilnehmer für den Parcours benötigen. Die schnellsten Fußballer dürfen sich Ende Mai im Finale in München mit Bayerns Dribbelkönig Franck Ribéry messen.

Die Qualifikationswettbewerbe finden in Dortmund (5.5.), Berlin (war schon), Hamburg (22.4.), Mainz (war schon), Bremen (28.4.), Basel (2.5.), Wien (12.5.), Wels (13.5.), Ljubljana (7.5.) und Paris statt, mitmachen kann jeder über 15 Jahren. Bei jedem Turnier werden nationale Top-Spieler wie Mesut Özil (auch ein feiner Techniker!) oder Marko Marin (ebenso) vor Ort sein und den Parcours absolvieren. Fußballschuhe muss man übrigens keine mitbringen: vor Ort können sich alle Spieler den aktuell leichtesten Nike-Fußballschuh, den Mercurial Vapor V ausleihen.

Wir sind gespannt ob sich tatsächlich Nachwuchskicker finden werden, die dem großen Franck die Hacken zeigen und freuen uns auf entsprechende Videos vom Finale!

Frage an Nike: gilt man mit 33 Jahren eigentlich noch als Nachwuchsfußballer? Oder muss ich auf den Roger-Milla-Gedächtnis-Eckfahnen-Tanz-Contest warten? Und wann findet der genau statt? Danke!

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le_duel_ribery

bisher 1 Kommentar 22. April 2009 Hendrik

Bolzen, Kicken, Tschutten, Pöhlen…

Fußball wird im deutschsprachigen Raum ziemlich überall gespielt, genannt wird diese Art des Zeitvertreibs aber durchaus regional unterschiedlich, wie eine Studie des Germanistischen Instituts der Uni Augsburg zeigt. Sehr eindrucksvoll welche Wortvielfalt die deutsche Sprache zu bieten hat, wenn es um die schönste Nebensache der Welt geht: bolzen, kicken, tschutten, schutten, pöhlen (Ruhrgebiet), bäbbeln (Sachsen).
Ach ja: manche sagen ganz einfach “Fußball spielen”, weiß man auch was gemeint ist ;-)

jetzt kommentieren? 06. März 2009 Hendrik

Wir habens gewusst!

Wie unsere kleine Umfrage es vorhergesehen hat, heisst der Herbstmeister in der Fußball Bundesliga TSG Hoffenheim.
Punktgleich mit den Bayern steht der Liganeuling mit dem besseren Torverhältnis vorne.

Was uns allerdings viel mehr interessieren würde ist, wie die ganzen Herbstmeister in den Amateurliegen da draussen heissen?

Einen kennen wir auf jeden Fall gut. Den SV Viktoria 08 Georgsmarienhütte, Herbstmeister in der Kreisliga Süd im Landkreis Osnabrück! Herzlichen Glückwunsch!

jetzt kommentieren? 19. Dezember 2008 Christian Reinheimer

Winterpause?

Gestern erst hat die Bundesliga beschlossen, die Winterpause mehr oder minder abzuschaffen – künftig wird der Ball in den oberen Ligen nur etwa 3 Wochen ruhen um Mitte Januar wieder los zu rollen. Sowas lässt sich leicht planen, wenn Rasenheizungen und überdachte Turnhallen (Schalke) den Faktor Wetter quasi ausschalten.

In einigen unteren Ligen herrscht schon seit über 2 Wochen Winterpause, allerdings ungeplant und unfreiwillig: Schnee und Matsch machen immer noch viele Plätze unbespielbar, in der Region um Osnabrück (traditionell stark vertreten bei SPIELERKABINE.net) droht erneut eine Generalabsage für den kommenden Spieltag. “Versinkt der Spieltag im Amateurfußball erneut im Matsch?” fragt die Neue Osnabrücker Zeitung, in anderen Gegenden sieht es nicht besser aus.

So isser der Winter – unberechenbar und wechselhaft. Und er gehört, ausgefallene Spiele hin oder her, ja auch zum Fußball dazu (ich sag nur: Tacklings auf schneeweißem Untergrund, ein Traum!!)

bisher 1 Kommentar 05. Dezember 2008 Hendrik

Auf der Jagd nach dem Rekord

Von der Bundesliga in die Bezirksliga Westfalen, Staffel 14.

Während in der Bundesliga das Feld noch recht nah beieinander ist, sticht in Westfalen ein Verein weit aus der Menge.
Inter Bochum 2003 scheint sich in dieser Saison ein klares Ziel gesetzt zu haben, nämlich in die Geschichtsbücher des deutschen Fußball einzugehen.

Nach nunmehr 12 Spielen in der Bezirksliga weist Inter Bochum unglaubliche 284 Gegentore auf.
Nicht schwer zu eraten, dass Inter bisher weder einen dreier, noch einen einzelnen Punkt aus einem Spiel mitnehmen konnte.

284 – Für die Statistiker unter uns:
Das sind fast 24 Buden pro Spiel. Dabei schlägt es im Schnitt alle vier Minuten im Kasten von Inter ein.

Das ist nicht nur eine stattliche Anzahl von Treffern, sondern auch noch nie dagewesen in der Geschichte des Fußballs in Deutschland. Und so wird sich Inter Bochum wohl verewigen.

Stellt sich die Frage, was nur passiert ist, nach dem Aufstieg letzte Saison? Wie kann es passieren, dass der Aufsteiger in der neuen Spielklasse so untergeht? In der Saison 07/08 war Inter noch mit 70 Punkten (8 Vorsprung auf den Zweiten) und einer guten Differenz von +66 Toren Kreismeister in der Kreisliga A 3 Herren Bochum.
Doch nach dem Aufstieg kam die Pleite und Spieler wie Funktionäre verließen den Club.

Damit war der Weg frei für Hobbykicker, die schleunigst dem Verein beitraten und so quasi eine “feindliche Übernahme” einer Neugründung eines eigenen Vereins vorzogen. Der “neue” Inter Bochum hat also mit dem alten ausser dem Namen wenig gemein.

Was die frischgebackenen Bezirksligisten freut ist ärgerlich für die Hinterbliebenen in der Kreisliga darunter. Die wären nämlich auch gerne aufgestiegen. Und hätten in der Bezirksliga vielleicht auch mithalten können.

Ob sich eine solche Situation wiederholen kann, wird sich zeigen. Wie dem auch sei. An diesem Wochenende gehts gegen den Vorletzten und somit direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Wir wünschen Inter Bochum viel Glück und würden uns wahnsinnig freuen, wenn Inter am Sonntag seinen ersten Treffer für diese Saison markiert!!

bisher 1 Kommentar 04. November 2008 Christian Reinheimer

Der Herbstmeister heißt Hoffenheim

Das ist zumindest das Ergebnis unserer Umfrage.
33% Haben für den Aufsteiger getippt.
Den Zweiten Platz in der Abstimmung belegt Bayer Leverkusen.
Nur 7% stimmten für den Altmeister Bayern München.

Weitere Stimmen kamen für Hertha BSC und den BVB.
Und für den VfL Bad Ems – in der Kreisliga A Rhein-Lahn!

Schaut man sich die aktuelle Tabelle an, spiegelt diese das Führungsduo eins zu eins wieder.
Die TSG Hoffenheim steht an Platz 1 vor Bayer Leverkusen

Wir danken fürs Abstimmen und fiebern gespannt dem nächsten BuLi Wochenende entgegen!

jetzt kommentieren? 30. Oktober 2008 Christian Reinheimer

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